Holzgalerie 7: Europa (Belgien, Griechenland)                                       

 

15. Belgien
Versteinerte Hölzer aus Belgien/La Calamine (Aachener Wald) sind durch Parasitenbefall mit der Teredo-Bohrmuschel gekennzeichnet. Da die Hölzer an ihren heutigen Fundort angeschwemmt wurden, handelt es sich auch hier um eine  allochthone Holzlagerstätte. Der Befall mit der holzzerstörenden Teredo-Muschel erfolgte kurz nach der Ablagerung der angeschwemmten Hölzer im ufernahen (brackischen) Wasser. Die Hölzer aus der Formation "Obere Kreide" weisen zum Teil wunderschön gefärbte Achate in den Frassgängen der Muschel auf. Die Hölzer waren vor allem in den Sandgruben im deutsch-belgischen Grenzgebiet (Aachener Wald) zu finden. Bei den versteinerten Hölzern handelt es sich meist um Nadelgehölze. Laubbäume sind sehr selten zu finden.
 


(ca. 100 x 120 mm)

 

16. Griechenland
Durch einen glücklichen Zufall konnte ich ein Stück versteinertes Holz von Lesbos für meine Sammlung eintauschen. Bei dem Stück handelt es sich um einen Laubbaum mit einer schönen gelb-braunen Färbung und ausgezeichneter Jahrringstruktur. Bei dem versteinerten Wald von Lesvos handelt es sich um einen der wenigen autochtonen versteinerten Wälder. Auf Lesvos lassen sich auch heute noch die stehenden Stämme bewundern.
 


(ca. 80 x 90 mm)

17. Türkei

Bei dem versteinerten Wald von Ankara handelt es sich überwiegend um Koniferen vom Typ des Wacholders (Juniperus) und einer Zypressenart. Charakteristisch ist die komplette Umhüllung der Hölzer von einer Kalkschicht. Die Hölzer stammen aus dem Tertiär.


"verklebte Holzstücke"
(ca. 300 x 200 mm)

Wacholder
(ca. 150 x 100 mm)


 


unbekannt
(ca. 250 x 300 mm)

 Holzgalerie 8