Achate aus dem Fischbachtal

Bunte Vielfalt

Achate aus der Saar- Nahe- Region sind eigentlich einem jedem eingefleischten Achatsammler ein Begriff. Die meisten werden dabei allerdings sofort an die farbenprächtigen Achate aus Baumholder, Freisen oder dem Steinkaulenberg denken. Weit weniger bekannt hingegen sind die Achate aus dem Fischbachtal. Das diese durchaus mit den Achaten der klassischen Fundgebiete mithalten können, haben die Funde der letzten Jahre bewiesen.

Problematisch sind allerdings die dort recht häufig auftretenden Risse, die einem die Freude an so manch schönem Eigenfund trüben können.

Der Achat tritt im Fischbachtal häufig auch mit Quarz, Amethyst und/oder Calcit auf. Es gibt auch sehr schöne hohle Achatmandeln mit feiner Achatbänderung.

Recht selten dagegen sind die fein lamellierten Achate, die beim Bewegen des geschliffenen Steins einen seidenartigen Schimmer aufweisen (so genannte Wegler). Weitere Besonderheiten sind Augenachate, Calcitachate und Achat/Calcit-Pseudomorphosen (Strahler).

Einige Achat-Pseudomorphosen zeigen unter UV-Licht ein oranges und zum Teil auch gelbliches Nachleuchten.

Zum Thema Achate aus der Region Idar-Oberstein ist in der Reihe "Extra-Lapis" ein umfangreiches Sonderheft erschienen, auf das ich an dieser Stelle verweisen möchte.

Achatgalerie 1